Monika Oboth Mein persönliches Abenteuer Persönlichkeitsentwicklung

Monika-Oboth

Kurzprofil

  • Geboren 1962 im Rheinland, über Stationen in Frankfurt/M. und Berlin wieder dort ansässig
  • Verheiratet, ein Sohn
  • Kulturanthropologin / Europäische Ethnologin / Politologin M.A.
  • Berufstätigkeiten, u.a. in der amerikanischen Investmentbank Bankers Trust
  • Freiberufliche Beraterin seit 1992
  • Inhaberin und Leiterin von Business Mediation Center und Lagune Coaching
  • Organisationsentwicklerin und Coach (u.a. PSI Berlin)
  • Systemische Beraterin mit Aufstellungsarbeit, (u.a. WISL Wiesloch)
  • Mediatorin und Ausbilderin BM® (Bundesverband Mediation)
  • Zertifizierte Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation (CNVC)
  • Fachbuchautorin für die Themen Konfliktklärung (in Teams) /Gewaltfreie Kommunikation
  • Sängerin (klassischer Sopran) mit Schwerpunkten: Lied, Oratorium und Musical

„Frage dich nicht, was die Welt braucht. 
Frage dich, was dich lebendig werden lässt, und dann geh´ los und tu das. 
Was die Welt nämlich braucht, sind Menschen, die lebendig geworden sind!“ (Harold Whitman)

Jahrzehnte lang habe ich mich vor allem gefragt: „Was brauchen andere Menschen von mir“?
Als hochempfindsames Kind und Jugendliche versuchte ich, beiden Eltern auf unterschiedliche Art eine Stütze zu sein. Nach der Schulzeit reiste ich zum Helfen nach Indien in eine Leprastation und in ein peruanisches Armenviertel. Mein peruanischer Freundeskreis spiegelte mir 1988 mitten in meiner Studienforschung in Lima: „Wenn du dich unbeobachtet fühlst, hast du immer so einen traurigen Gesichtsausdruck.“

Erst mit Kennenlernen der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg und deren Wertschätzung für Gefühle und Bedürfnisse stellte ich mich meinen Depressionen.
Sie waren in meiner Jugend stark gekoppelt an ein heftiges Konfliktklima im Elternhaus, an das dortige schwierige Zusammenleben von sieben Menschen. Ich hatte eine starke Sehnsucht nach Wegen, wie unterschiedliche Menschen harmonisch und erfüllt zusammen wirken können.

Zur Frage im Zitat oben: „Was braucht die Welt?“ kam bei mir also zunächst das Lernen einer konstruktiven Konfliktbearbeitung.
Ich glaube, dass die daraus entstandenen Tätigkeiten als Mediatorin und Mediationsausbilderin, als Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation und als Teamentwicklerin mich mit wertvollen Erkenntnissen bereichert haben und einige meiner Wunden heilten, weil ich erlebt habe: Es geht! Menschen können sich auch in Krisen verständigen und Win-Win-Lösungen finden! Und ich konnte dazu beitragen und Wirksamkeit erfahren.

Parallel entwickelten sich die Geschenke einer sehr glücklichen und gleichzeitig krisenerprobten Ehe und Mutterschaft.
Die einzelnen Phasen des Aufwachsens – das Abenteuer Kindheit und des Erwachsenwerdens – habe ich glücklich und fasziniert beobachtet. Ich betrachtete es als Ehre, von einem kleinen Menschen mit vollem vorbehaltlosen Vertrauen bedacht zu werden und ihn durch all seine Entwicklungsschritte begleiten zu dürfen. Auch hier erlebte ich Heilung dadurch, dass ich alte Glaubenssätze, die in Partnerschaft und Familie (nicht) funktionieren, transformieren und heilsame Erfahrungen machen konnte.

Ohne es „wahr“ zu nehmen, folgte ich im Beruf weiterhin alten Überzeugungen: „Es ist nie genug!“, „Sei stark!“…
Die Glaubenssätze meiner Eltern – in den 40er-und 50er-Jahren aus Not und Trauma des vergangenen Kriegs geboren – hießen: Um jeden Preis tüchtig sein, ohne eigene Schonung. Gefühle wahrzunehmen und Rücksicht auf sie zu nehmen, hatte keinen Platz in ihrer eigenen Erziehung; sie gefährdeten den mühsam errichteten Boden über unerträglichen Erinnerungen. Während ich also tiefe Empathie gegenüber Kundinnen und Kunden haben konnte, gehorchte ich bei meinen eigenen Anliegen anerzogenen Antreibern: „Stell dich nicht so an!“, „Andere sind besser und schneller!“ „Wenn du die Aufgabe nicht im Zeitlimit meisterst, passiert etwas Schlimmes!“, – also dem ganzen Programm des Katastrophen-, Mangel-, Druck-, Vergleichs- und Selbstverleugnungsdenkens. Ich absolvierte 70-Stunden-Wochen und schrieb nebenbei Fachbücher.

Alle zunehmenden körperlichen und seelischen Warnsignale ignorierte ich, als wäre ich selbst „im Krieg“.
Wie in einer Notsituation, in der ein hoher chronischer Adrenalin-, Dopamin- und Cortisolspiegel im Blut die Selbsteinfühlung dämpft, um sie zu überstehen. Wenn es um einen realen oder eingebildeten Überlebensdruck geht, „soll eben nicht sein, was nicht sein darf“. Die gesundheitlichen Konsequenzen meines folgenden Burnouts wogen schwer: Mein vegetatives Nervensystem war auf einer tiefen Ebene für viele Jahre angegriffen.

Um „zu mir selbst zu kommen“, konnte mir nichts Besseres passieren als ein Zusammenbruch.
So sehe ich es heute. Denn ich wurde durch die geduldige Sprache meines Körpers und meiner Seele über die folgenden Jahre hinweg „eingeladen“, meinen tiefen inneren Glaubenssätzen, meinen Gewohnheiten und meinem Selbstbild bzw. Lebenssinn nachzuspüren und mir Raum und Zeit für eine Neuausrichtung zu geben.

Ein Abenteuer begann: Es hieß nun, gründlich zu erforschen, welche „Jacken“ ich anziehe, die mir eigentlich nicht passten.
Wessen „Rucksack“ ich trug, der mir nicht gehörte, und welche „Rolle“ ich spielte, deren Drehbuch ich nicht geschrieben hatte. Glücklicherweise erfuhr ich viel Unterstützung dabei, z.B. durch systemische Aufstellungsarbeit. Vor allem aber durch eine körperorientierte Psychotherapeutin, der ich tief dankbar bin für ihre Unterstützung und Inspiration bei der Aufarbeitung und Begleitung meiner inneren Reise zu Heilung, Trauma-Bewältigung, Ressourcenstärkung, Abnabelung von krankmachenden Überzeugungen, Loyalitäten, Rollen und Denkmustern. Dieses Abenteuer dauert noch heute an.

Während der Reise zum gesunden Leben wurde ich auf ein Gebiet aufmerksam gemacht, das mich in hohen Maße persönlich ansprach: Hochsensibilität.
10-15 Prozent der Bevölkerung sind schätzungsweise davon betroffen, wobei es sich hier nicht um bessere oder empathischere Menschen handelt, sondern um Personen mit einer speziellen genetischen Disposition des Nervensystems: Hochempfindsame Menschen sehen, hören, riechen, schmecken und spüren intensiver als andere. Sie können Eindrücke weniger filtern und sind dadurch permanent einer subjektiven Informations- und Reizüberflutung ausgesetzt, die sie mit täglicher Kraftanstrengung zu bewältigen haben.
Es war schnell klar, dass ich zu dieser Gruppe gehörte. Diese Erkenntnis hat viel zu meiner selbstempathischen Versöhnung mit mir und mit meinen Eigenheiten, Talenten und Bedürfnissen, die ich vorher als defizitär, „mimosenhaft“ und therapiebedürftig abgewertet hatte, beigetragen. Vieles wurde dadurch rückwirkend verständlich, mein Rücken aufrechter und meine Selbstliebe gestärkt.

Dann erreichte ich das herrlich-ehrliche und produktive Alter von 50.
Und ich konnte ich mir jetzt auch beruflich die Herausforderung leisten: „Frage dich, was dich lebendig werden lässt, und dann geh los und tu das!“ Es kamen Lebensträume und ungeöffnete Schatztruhen in den Blick:

  • Gesang:
    Wenn ich singe (Klassisches Lied, Oratorium, Musical), fühle ich mich lebendig, glücklich und gestärkt. Musik berührt mich tief, und es ist für mich die größte Freude, wenn ich diese tiefe Lebensfreude mit Menschen teilen kann: eine beglückende Erfahrung.
  • Die Lust am Coachen:
    Das „Abenteuer Persönlichkeitsentwicklung“ zu begleiten macht mir Spaß, ich fühle mich lebendig dabei und es inspiriert mich. Ich bin erfreut und dankbar, wenn Menschen, immer mehr zu sich selbst und zur vollen Entfaltung ihrer persönlichen Natur, ihrer Lebensfreude, ihrer Ressourcen und Optionen gelangen; in ihre Kraft, ihre Würde, ihre Einzigartigkeit und ihre Umsetzung von Lebenserfüllungen. Sich immer mehr selbst zu lieben und die vorhandenen Schätze in sich zu heben und auszupacken.

Wenn Sie den Impuls dazu haben, kommen Sie doch auf einen Ausflug in die Lagune und erleben Sie Ihr eigenes Abenteuer Persönlichkeitsentwicklung – egal ob in beruflicher oder privater Hinsicht!

Ich heiße Sie herzlich willkommen!

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